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Sardinien

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… war mir irgendwie geläufig, aber doch fremd – ein Name, der wie das Versprechen vom sonnigen Süden klingt. Zugegeben, als der Vorschlag im Reisebüro das erste Mal kam, wußte ich nicht auf Anhieb, wo genau die Insel liegt. Geschenkt, ein Sarde weiß sicher auch nicht gleich, wo sich das Erzgebirge versteckt …

Sardegna, dort ist für Touristen alles etwas anders. Kein Massentourismus, kein Bustransfer, keine Bettenburgen mit Halbpension – also genau mein Ding. Man bewegt sich auf der Insel vorzugsweise ganz individuell mit einem PKW fort – dem eigenen (per Fähre herangeschafften), oder einem Mietwagen ab Flughafen. Diesel, mit Kat und Rußpartikelfilter, fertig. Kein Problem… Reisen verändert den Horizont. Dies zu bemerken, tat mal wieder gut. Im Zusammenspiel mit der natürlichen Freundlichkeit der Menschen, dem anderen Lebensgefühl, das sie vermitteln, dem intensiven Licht der Sonne, das Farben auf besondere Weise zum Leuchten bringt, sind das beste Voraussetzungen für einen tollen Urlaub.

Man mietet sich in einen Bungalow ein. Weitsichtige Zeitgenossen mieten denselben in der Nähe eines Swimming-Pools … Aber genug der Vorrede und fangen wir von hinten an. 😃


 

Wir sollten unbedingt einen Bootsausflug machen, wurde uns mit auf die Reise gegeben. O.K., machen wir. 

Trotz ihrer Unzugänglichkeit erinnerte der Andrang an der einen oder anderen Bucht ob ihrer Schönheit und natürlichen Enge manchmal etwas an die sprichwörtliche Büchse… 

Herzliche, gut gelaunte Menschen, köstliches Essen, strahlend blauer Himmel, Sonne – kurzum: la dolce Vita, wie man es sich (während vieler nötiger Arbeitswochen) erträumt…

Leider munkelt man auch über die Brände, daß auch sie der Insel von der Mafia auferlegt werden – Sardinien ist also nicht das Paradies, sondern eben eine italienische Insel …

Sonnenuntergänge, ja die gab es auch – und sie machten uns den Abschied nicht gerade leichter …